im Kreistag Rhein-Sieg

FUW-PIRATEN & Die LINKE fordern den sofortigen Austritt aus dem Metropolregion Rheinland e.V.

Rhein-Sie-Kreis, 21.06.2020 Das Bündnis aus der Gruppe FUW-PIRATEN und der Fraktion Die LINKE beantragen die sofortige Beendigung der Mitgliedschaft des Kreises im Metropolregion Rheinland e.V. Der Verein hat die Zielsetzung, die Außendarstellung der Region zu verbessern, damit sich mehr Unternehmen hier niederlassen und mehr Fachkräfte gewonnen werden können. Die Akquisition von Fördergeldern seitens des Landes, des Bundes und der EU ist ein weiteres erklärtes Ziel des Vereins. Interessen vor allem bei überregionalen Planungen sollen gebündelt werden, so dass die Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit der Vereinsmitglieder gesteigert werden. Die Identitätsstiftung nach innen hat sich der Verein zusätzlich auf die Fahne geschrieben. Bisher ist von alledem nichts geschehen. Eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit durch professionelles Standortmarketing ist auch nicht zu verzeichnen. Dazu bemerkt Frank Kemper,der für Die LINKE im Kreistag und Spitzenkadidat bei der anstehenden Kreistagswahl ist: „Ein Instagram-Account, der keinen einzigen Beitrag aufweist, ist sinnfrei. Der Facebook-Account weist durchschnittlich 5 Beiträge pro Monat auf, das sind meist Weiterleitungen oder Fotos von Vereinstreffen. Seit Mai passiert da gar nichts mehr. Beiträge zu Regelungen im Rahmen von Corona und den verfügbaren Fördermitteln seitens des Landes oder des Bundes sucht man vergeblich.“ Anja Moersch, die für die PIRATEN im Kreistag sitzt, ergänzt: „Der 20 Seiten lange Tätigkeitsbericht des Metropolregion Rheinland e.V. für 2019 enthält gerade mal 5 Seiten mit Informationen über die Tätigkeit des Vereins. Von den fünf satzungsgemäßen Vereinszielen wurde kein einziges umgesetzt. Lediglich die Forderung von Seiten des Landes, des Bundes und der EU angemessen bedacht zu werden, wird vage formuliert. 66 % aller Termine dienen der internen Abstimmung der Vereinsmitglieder. Seit 3 Jahren zahlt unser Kreis hier Geld für keine Leistung. Darum sofort dort austreten und das Geld für die Beauftragung einer professionellen Werbeagentur vor Ort verwenden, die ihr Handwerk wenigstens versteht.“

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